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Hintergrund

Patienten mit Migrationshintergrund gehören in Praxen und Krankenhäusern zum Alltag. Eine hinreichende Verständigung zwischen fremdsprachigen Patienten und medizinischen Fachkräften ist jedoch oftmals aufgrund von Sprachbarrieren und Missverständnissen in der Kommunikation nicht möglich. Damit ist eine angemessene Aufklärung, Diagnostik und Behandlung dieser Patienten häufig gefährdet. Dies erhöht das Risiko von Fehlbehandlungen und kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Patienten und haftungsrechtliche Konsequenzen für die behandelnden Ärzte und Psychotherapeuten haben.

Um diesen Patienten den barrierefreien Zugang zum Gesundheitssystem zu ermöglichen und eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, ist die unmissverständliche Kommunikation zwischen den im Gesundheitssystem tätigen Fachkräften und dem Patienten eine Grundvoraussetzung. Der Einsatz qualifizierter Dolmetscher sowie professioneller Sprach- und Integrationsmittler sind bei der Versorgung fremdsprachiger Patienten somit unverzichtbar.